Doppler-Ultraschall

Ab der 14. SSW und zwischen der 19.-26. SSW

Hierbei handelt es sich um eine frühzeitige Risikoabschätzung von Schwangerschafts-Spätkomplikationen, die eine kindliche Mangelversorgung zur Folge haben können.

Auch in einer zunächst völlig unauffällig verlaufenden Schwangerschaft können im weiteren Verlauf Probleme auftreten.

Durch eine spezielle Ultraschall-Doppler-Methode wird die Durchblutung von bestimmten mütterlichen Gefäßen für die Versorgung des Kindes gemessen. Wenn diese Messung bleibende Auffälligkeiten zeigt, ist in bis zu 70% der Fälle mit Komplikationen im weiteren Schwangerschaftsverlauf zu rechnen. Dies kann zum Beispiel hoher Blutdruck bis zur Schwangerschafts-Spätkomplikation wie Gestose führen.

In anderen Fällen kann dies zu einer Störung der Durchblutung des Mutterkuchens sogenannte Plazenta führen, was letzten Endes zu einer Unterversorgung Ihres Kindes zur Folge haben kann.

Bei einem gesunden Kind zur Risiko-Abschätzung werden die Kosten leider von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.

Bei Hoch-Risiko-Schwangerschaften mit scherwiegenden medizinischen Gründen wie zum Beispiel vor der Schwangerschaft oder in der Schwangerschaft aufgetretener massiver Bluthochdruck, eine Zwillings-Schwangerschaft, eine schwere Zuckererkrankung, Zustand nach Geburt eines stark untergewichtigen Kindes nach einem intrauterinem Fruchttod werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse getragen.



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