Blasenkrebsvorsorge

Blasenkrebs

Das Blasenkarzinom ist eine relativ häufige Krebserkrankung und steht nach dem Prostatakarzinom mit 34% an zweiter Stelle der häufigsten urologischen Tumore.

Männer sind dreimal so häufig betroffen wie Frauen.

In den letzten 20 Jahren wurde eine stetige Zunahme der Blasentumorfälle beobachtet, die leider unter anderem auch durch das vermehrte Rauchen gefördert wurde.

Risikofaktoren

Gefährdete Gruppen sind Raucher, Arbeiter in chemischen Betrieben und Patienten mit lang andauernder Schmerzmittelmedikation.

Kanzerogene können mit der Haut oder der Atemluft aufgenommen und über den Urin ausgeschieden werden.

Chronische Entzündungen der Blase und Harnabfluss-Störungen begünstigen ebenfalls die Entstehung von Blasentumoren.

Früherkennung und Warnsignale

Sichtbares Blut (Makrohämaturie) im Urin ist das häufigste Primärsymptom eines Blasentumors.

Jede schmerzlose Hämaturie, auch wenn sie nur ein einziges Mal auftritt, ist ein ausgeprägtes Indiz für einen Tumor.

Die Untersuchung des Harns auf Blutspuren sollte bei Personen mit erhöhtem Risiko ab dem 40. Lebensjahr durchgeführt werden.

Ebenso sind immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Brennen beim Wasserlassen, gesteigerter Harndrang und Stechen nach der Blasenentleerung Anzeichen einer Tumorerkrankung.

Die Beschwerden einer Blasenentzündung können auch Symptome eines Blasentumors sein.

Es muss eine urologische Abklärung erfolgen.

Diagnose

Für die frühzeitige Selektion von Patienten mit möglichem Blasenkarzinom steht jetzt auch in Deutschland ein einfach durchzuführender, sensitiver Urintest zur Verfügung. Eine rechtzeitige Diagnose des Tumors und eine entsprechende Therapie tragen entscheidend zur Überlebensrate des Patienten bei.

Blasentumore haben eine hohe Rückfallhäufigkeit (bis zu 70%). Deswegen sind verschiedene Kontrolluntersuchungen nach einer Operation von entscheidender Bedeutung zur Rezidiv-Erkennung.

NMP22TM

Der Tumormarker ist ein von der FDA (U.S. Food and Drug Administration) – neben Therapieüberwachung – auch für Screening-Zwecke zugelassener Test auf Karzinome urothelialen Ursprungs. NMP22TM ist damit nach dem PSA-Test weltweit der zweite Tumormarker, der wegen erwiesener diagnostischer Bedeutung die FDA-Zulassung für diese Indikation erhielt.

 

Bitte entscheiden Sie selbst, ob der NMP22

Für nähere Auskunft steht unser frauenärztliches Team Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

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